Über uns

Unsere Vision

Wir haben die Vision einer diversitätsbewussten, rassismuskritischen und gendergerechten Pädagogik, Sozialen Arbeit und Systemischen Beratung. Kinder und Jugendliche sollen sich jenseits stereotyper Bilder und Erwartungen, ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihres Geschlechtes, ihrer körperlichen oder geistigen Verfasstheit, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe frei entwickeln können. In unserer Lernwerkstatt wollen wir Wissen vermitteln, gemeinsam reflektieren und eine diversitätsbewusste wie differenzsensible Haltung entwicklen. Wir verstehen die Werkstatt Divers als einen Arbeitsraum, in dem wir gemeinsam werkeln, denken, hinterfragen und mit- und voneinander lernen.

Wir...

…sind ein Kollektiv aus Referent*innen aus den Bereichen Erziehungswissenschaften, Sozialer Arbeit, Pädagogik, Lehramt und Systemischer Beratung.

…leben in Köln und Bonn und haben bereits in unterschiedlichen pädagogischen und/oder sozialen Einrichtungen gearbeitet.

…bringen vielfältige Erfahrungen und einen Einblick in aktuelle erziehungswissenschaftliche sowie sozialwissenschaftliche Diskurse und Debatten mit. 

Swapna Panamthottathil

ist seit 15 Jahren Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch, Religion und Praktische Philosophie. Sie arbeitet an einer Schule in Bonn und ist dort Beauftragte für Diversität und Demokratiestärkung. Einer ihrer Arbeitsschwerpunkte ist Rassismuskritik. Außerdem fließen Methoden ihrer Ausbildung zur Yogalehrerin in ihre Bildungsarbeit ein, die Räume der Resilienz und des Empowerments für BIPoC öffnen.

Luisa Schröder

ist systemische Beziehungs- und Sexualberaterin, Sexualpädagogin, politische Bildnerin und Dozentin für Machtkritik, Diversitätsbewusstsein und Diskriminierungssensibilität. Sie ist abseits von der Beratung von Erwachsenen rund um die Themen Beziehung und Sexualität seit mehreren Jahren in der sexuellen und politischen Bildung tätig. Hier befasst sie sich mit Jugendlichen zu jeglichen Fragen rund um Sexualität und leitet Workshops zu den Themen Antidiskriminierung, Antirassismus und Demokratiebildung. Ebenso füllt sie in erlebnispädagogischen und theaterpädagogischen Projekten diverse Rollen wie Veranstaltungsleitung, Moderation und Diskussionsleitung.

Anna Krieger

arbeitet als Sozialarbeiterin und Tanzpädagogin mit einem besonderen Fokus auf Empowerment-Arbeit durch Embodiment und Tanz. In ihrer Arbeit gestaltet sie diskriminierungssensible Räume, in denen Körperwissen, Empowerment und kollektive Reflexion miteinander verbunden werden. Ihre Schwerpunkte liegen auf Intersektionalität, der Entwicklung inklusiver Strukturen im Alltag und Unternehmen, Dekolonialisierung sowie hegemonialer Männlichkeit. Zur Zeit studiert sie den Masterstudiengang Beratung und Vertretung im Sozialen Recht an der TH Köln. Durch ihre vielfältige Berufserfahrung als Sozialarbeiterin und Tanzpädagogin bringt sie ein tiefes Verständnis für Barrieren, Machtverhältnisse und diversitätssensible Praxis mit. Sie hat Empowerment- und Antidiskriminierungsworkshops konzipiert und durchgeführt, u.a. für BIPoC-Communities und verschiedene Bildungsinstitutionen. Als Referentin für Diskriminierungssensibilität kombiniert sie theoretisches Wissen, politische Bildung und körperorientierte Methoden, um nachhaltige Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen anzustoßen.

Marlen Wendland

hat Spanisch und Erziehungswissenschaften (Bachelor of Arts) sowie Erziehungswissenschaften (Master of Arts) mit den Schwerpunkten Interkulturelle Kommunikation und Bildung sowie Frühe Kindheit studiert. Seit Juni 2017 ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in der Konzeption, Entwicklung und Durchführung von Blended-Learning-Fortbildungen im Bereich der sprachlichen Bildung tätig. Freiberuflich bildet sie Fachkräfte im Kita-Master der Universität Flensburg aus. Zuvor arbeitete sie als pädagogische Fachkraft in mehrsprachigen Kindertagesstätten und unterstützte ehrenamtlich interkulturelle Projekte mit internationalen Studierenden. Aktuell ist sie in der Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Carolin Wohlert

Carolin Wohlert hat Erziehungswissenschaften (B.A.) mit dem Schwerpunkt Diversity Pädagogik und Soziale Arbeit (M.A.) mit dem Schwerpunkt Herkunft, Kultur und Religion studiert und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Intersektionalität, Rassismuskritik sowie Gender- und Diversitätssensibilität in pädagogischen und wissenschaft-lichen Kontexten. Beruflich war sie als Pädagogin in diversen schul- und förderpädagogischen Kontexten sowie an der katho NRW als Wissenschaftliche Referentin zum Thema Bildungs-aufstieg tätig. Aktuell arbeitet sie bei der AWO Bonn/Rhein-Sieg im bundesweiten Programm Respekt Coaches als Pädagogin zu Antidiskriminierungsarbeit und Extremismusprävention an Schulen.

Clara Fritz

hat Germanistik und Erziehungswissenschaften (Bachelor of Arts) und Erziehungswissenschaften (Master of Arts) mit den Schwerpunkten Interkulturelle Kommunikation und Bildung sowie Frühe Kindheit studiert. Sie hat langjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung und Jugendarbeit. Als Pädagogische Mitarbeiterin im Bundesprojekt „Respekt Coach“ hat sie u.a. verschiedene bedarfsorientierte Bildungsangebote in unterschiedlichen Formaten zu Themen wie Menschenrechte und Diskriminierung entwickelt und durchgeführt. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit an der Universität zu Köln tätig. Außerdem hat sie mehrere Jahre als Pädagogin im Elementarbereich und freiberuflich in der Jugendarbeit gearbeitet. Sie interessiert sich insbesondere für Themen wie Bildungs(un)gerechtigkeit, Diskriminierung, Diversität, Sprache, Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie deren Auswirkungen für Kinder und Jugendliche im Kontext von Bildung. Aktuell macht sie eine DGSF-zertifizierte Weiterbildung zu "Systemischer Beratung" bei cambiat in Köln.